Entsalzt: Dichtungstechnik in Umkehrosmose-Prozessen

Anlagen zur Meerwasserentsalzung sorgen heute schon in vielen Ländern für eine nachhaltige Versorgung mit Trinkwasser.

In den letzten Jahren konnte der Energieaufwand für den Osmoseprozess erheblich gesenkt werden. Dies eröffnet neue Perspektiven für den Neubau solcher wassertechnischen Großprojekte. Die Anforderungen an Pumpen und deren Wellendichtungen entlang der Umkehrosmose-Prozesskette sind sehr unterschiedlich.

Das Seewasser wird durch Rohrgehäusepumpen oder große Tauchmotorpumpen angesaugt, dann von Boosterpumpen den Filteranlagen zugeführt. Das gereinigte Wasser wird dann durch mehrstufige Hochdruckpumpen in das eigentliche Umkehrosmose-System eingepresst. Die abgetrennte Sole wird ins Meer zurückgefördert, das gewonnene Trinkwasser zur Remineralisierung in Tanks gepumpt. Weitere Pumpen sind in der Energierückgewinnung eingesetzt.

Hoher bis extremer Salzgehalt von Meerwasser und der abgeschiedenen Sole („Brine“) und hohe Drücke bis zu 60 bar (870 PSI) bedürfen einer technisch fundierten Auslegung von Dichtung und Werkstoffen. EagleBurgmann Gleitringdichtungen SH(V), Cartex und H75 kommen hier bevorzugt zum Einsatz. Bauwerkstoffe der Wahl sind aufgrund ihrer Beständigkeit oft Hastelloy® und Superduplex.

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